Jungschützen

Jungschuetzenlogo_1879

 

Christoph Buhr


Spieß der Jungschützen


Kompanieführung

Spieße der Jungschützen:

1949 bis 1953 - Willi Behrens

1954 bis 1955 - Erich Gottschalk

1959 bis 1963  - Werner Penshorn

1965 - Heinz Vespermann

1970 bis 1972 - Heinrich Buhr

1973 - Manfred Trunt

1974 bis 1977 - Reinhard Seidel

1978 bis 1979 - Jürgen Schulze

1980 - Günter Penshorn

1981 bis 1986 - Manfred Gonet

1987 bis 1989 - Jochen Schulz

1990 - Boris Neubrandt

1991 bis 1992 - Dieter Rieken

1993 bis 1997 - Heinrich Heers

1998 bis 2002 - Andreas Hummel

2003 bis 2010 - Steve Dreier

2011 bis 2016 - Mirko Meyer

seit 2016 - Christoph Buhr

 

Chronik

1879

Aufgrund einer Schilderung des Schützenfestablaufes in der Hauschronik von Heinrich Michels wurde im Jahre 2004 das Gründungsjahr des Jungen Korps auf 1879 festgesetzt und durch den amtierenden Bürgermeister urkundlich bestätigt. Es ist wahrscheinlich, dass das Junge Corps schon wesentlich länger existiert.

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Chronik von Heinrich Michels - 2004

1933

Die ersten existierenden Bilder des Jungen Corps.

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Teil des Jungen Korps 1933: Herrmann Wolter, Wilhelm Dralle, Leutnant Adolf Müller, Karl Falke, Heinrich Bockelmann, Wilhelm Milter

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Teil des Jungen Korps 1933 auf Thies Anger:, Friedrich Pikzak, Karl Milter, Herrmann Wolter, Wilhelm Milter, Heinrich Buhr, Werner Behrens, vorn Fritz Mutmann, Albert Degener, und Hermann Gohde

1950

Erster bekannter „Schwarzer König“ wird Fritz Krause (Hausnummer 60).

1951

Es wird festgelegt, dass nur „Schwarzer König“ werden darf, wer nicht verheiratet ist und am Umzug teilgenommen hat.

1953

Teilnahme des Jungen Corps beim Umzug anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Schützengilde.

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Junges Korps beim 300. Schützenfest 1953: Erste Reihe Horst Hannuschka, Adolf Düvel, Winfried Buhr, Leutnant Herrmann Bühring

1961

Einführung der Uniform: Grünes Hemd und grüne Arbeitsmütze mit Federschmuck.

1966

Stiftung der Königskette von Erhard Lange.

1970

Einführung von Dienstgraden bei den Jungschützen.

1972

Die Jungschützen tragen statt der grünen Arbeitsmütze nun ein grünes Schiffchen.

1973

Zum letzten Mal findet das Abendessen beim „Schwarzen König“ Wilhelm Schulze statt.

1974

Die schwarze Schützenscheibe wird durch eine Weiße Scheibe mit dunklem Rand ersetzt. Zum ersten Mal wird die Proklamation des „Schwarzen Königs“ nicht mehr Kompanieintern sondern während des Ausmarsches vom gesamten Bataillon am zweiten Schützenfesttag vorgenommen. Anschließend wird ein kleiner Umtrunk gereicht.

Zu diesem Zeitpunkt müsste sich auch der Namenswandel vom „Schwarzen König“ zum „Jungschützenkönig“ vollzogen haben.

Zum letzten Mal wird das eingesammelte Strafgeld am letzten Schützenfesttag verzehrt und vertrunken.

1975

Die Jungschützen bekommen ihre eigene Vereinsfahne mit der Aufschrift: „Der Heimat die Treue“. Diese wurde am 31. Mai 1975 festlich geweiht.

Der Jungschützenkönig bekommt nun auch eine Motivscheibe.

Erstes gemeinsames Strafgeldverjubeln zusammen mit der Hübschen Garde.

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Führungsstab der Jungschützen 1978: H.-J. Mohring, Erich Milter, Robert Eberhahn, Günter Penshorn, Jürgen Schulze

1982

Das Jungschützenmusikcorps wird aus den Reihen der Jungschützen gegründet.

1986

Es wird erstmalig beim jährlich stattfindenden Strafgeldverjubeln ein Umzug durchs Dorf gemacht, bei dem eine Strafgeldverjubelnscheibe beim Jungschützenkönig angenagelt wird.

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Verkleidete Jungschützen 1988 von links: Dirk Strohbecke, Boris Neubrandt, Rüdiger Schmidt, Adolf Düvel, Andreas Behn - Rechts: Spieß Jochen Schulz

1990

Aufgrund der Chronik zur 325-Jahr-Feier der Schützengilde wird das 40-jährige Jubiläum der Jungschützen gefeiert. In dieser Chronik sind die „Schwarzen Könige“ beginnend von 1950 an aufgeführt.

1950

40 Jahre Jungschützen (1. Versuch).

1991

Umbau eines Trabant zur Oesinger Staatskarosse durch die Jungschützen.

1995

Exkursion der Jungschützen nach Mallorca zum Ballermann.

1999

Andreas Behn wird als erster Groß Oesinger Jungschütze Kreisjungschützenkönig des Kreisverbandes Isenhagen-Wittingen. Er stiftet den Jungschützen ein Schild mit der Aufschrift „Jungschützenkönig Groß Oesingen“ für die alte Jungschützenkette.

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Bis zum heutigen Tag einziger Kreis-Jungschützenkönig von Groß Oesingen: Andreas Behn - 1999

2000

Eigentlich sollte das 50-jährige Jubiläum gefeiert werden. Auf Anregung des Oesinger Postboten Erich Milter, der meinte, sein bereits verstorbener Vater habe bereits vor 1950 dem Jungen Corps angehört, wurden die alten Bewohner der Dorfes diesbezüglich befragt.

Der am 26. Mai 1909 geborene Tischlermeister Karl Falke bescheinigte schriftlich und durch amtierenden Bürgermeister Adolf Heine beglaubigt, dass das Junge Corps bereits mindestens 75 Jahre alt ist. So wurde dann am 2. September statt dem 50-jährigen das 75-jährige Jubiläum gefeiert.

Schuhmachermeister Carsten Heers stiftet ein Ledertragegestell für die Plaketten der alten Jungschützenkette.

75 Jahre Jungschützen (2. Versuch - Die Jungschützen sind imnnerhalb von 10 Jahren um 35 Jahre gealtert).

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Urkunde zum 75. Jubiläum von Tischlermeister Karl Falke und der Gemeinde - 2000

2002

Die Hauschronik von Heinrich Michels, welche dieser bis ca. 1923 niedergeschrieben hat, wird der Schützengilde zur Vorbereitung der Festschrift zum 350. Jubiläum zur Verfügung gestellt.

Hierin wird unter anderem über die Aufgaben und Gepflogenheiten des „Jungen Korps“ berichtet: „Das Maklenshalen (Verteilung der Mädchen) sei meines Wissens 1879 zum letzten Mal in Übung gewesen“. Da dieses ein Brauch der jungen Burschen war, die laut Michels etwa acht Tage vorher einexerziert wurden, kann nun mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass es das Junge Korps bereits lange vor 1879 gegeben hat!

Einführung der Ärmelabzeichen am Jungschützenhemd.

2004

Bürgermeister Friedhelm Dirks bescheinigt urkundlich die erste Erwähnung der Jungschützen im Jahr 1879 in Michels Hauschronik. Somit wird 2004 das 125-jährige Jubiläum gefeiert.

Wiedereinführung des Abendessens beim Jungschützenkönig.

125 Jahre Jungschützen (3. Versuch - Die Jungschützen sind nochmals innerhalb von 4 Jahren um 50 Jahre gealtert).

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Urkunde zum 125. Jubiläum von Bürgermeister Friedhelm Dierks - 2004

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Jungschützen aus dem Jahr 2004 verkleidet wie in früherer Zeit